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Fonds für bedrohte Papageien (FbP)

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Hier geht's zur Anmeldung für die 19. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien

Aktiver Artenschutz durch den Fonds für bedrohte Papageien

1989 entstand innerhalb der ZGAP die Arbeitsgruppe "Papageienschutz", aus der sich kurze Zeit später der "Fonds für bedrohte Papageien (FbP) bildete.
Die ständig wachsende Bedrohung wildlebender Papageienpopulationen und der damit verbundene dramatische Rückgang vieler Arten erfordert mehr denn je intensive und zielgerichtete Schutzmaßnahmen. Freilanduntersuchungen haben ergeben, dass ein Viertel aller Papageienarten bedroht, und davon wiederum ein Viertel sogar stark gefährdet ist. Die Hauptgründe hierfür sind die anhaltende Lebensraumzerstörung, wie etwa durch Brandrodung oder Besiedelung auf der einen Seite, aber auch nach wie vor der internationale Vogelhandel, der immer noch "Wildfänge" anbietet.

Der Fonds für bedrohte Papageien hat die Zielsetzung, Felduntersuchungen und daraus entstehende Schutzmaßnahmen anzuregen, und finanziell zu unterstützen. Er legt dabei besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Artenschutzgruppen und der Bevölkerung der jeweiligen Ursprungsländer, um durch Kooperation und Aufklärung langfristig wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Arten zu schaffen. Durch Einzelgruppen unkooperativ durchgeführte "Prestige-Projekte" sind nicht im Sinne des Fonds. Sie bringen zwar eine "gute Presse", haben allerdings aufgrund fehlender Abstimmung wenig Nutzen für die bedrohten Papageienarten.

Prominenteste Beispiele für die langjährige Arbeit und deren oftmals Pionierleistung sind der Spixara (Cyanopsitta spixii), auf dessen katastrophale Situation die ZGAP bereits in den 1980er Jahren als eine der ersten Organisationen hingewiesen hat. Ab 1995 unterstützte der FbP den Gelbohrsittich (Ognorhynchus icterotis), aufgrund der erfolgreichen Schutzmaßnahmen wurde in der Folge 2012 der Gelbohrsittich in der Roten Liste der IUCN von „critically endangered“ (vom Aussterben bedroht) auf „endangered“ (stark gefährdet) herabgestuft. Seit 1998 fördert der FbP Schutzmaßnahmen für den Erhalt des Rotsteißkakadu (Cacatua haematuropygia).

Unsere Projektgrundsätze

  • Alle Projekte werden nur mit seriösen Organisationen oder Personen durchgeführt, von deren Qualifikation wir uns überzeugt haben bzw. die Referenzen besitzen, die sie als qualifiziert ausweisen.
  • Wir unterstützen nur Projekte, deren Ziel es ist, bedrohte Papageienarten im Freiland zu schützen und zu erhalten.
  • Wenn immer es geht, überzeugen wir uns vor Ort, wie die Gelder für die Projekte eingesetzt werden. Dass Besuchen und Kontrollen bei den Projekten von den Mitgliedern des Fonds für bedrohte Papageien selbst bezahlt werden, versteht sich von selbst.
  • 100 % der Spendengelder werden in den Projekten eingesetzt werden und gehen nicht für administrative Zwecke dem direkten Papageienschutz verloren.

Aktuelle Projekte widmen sich folgenden Arten:

Der Fonds für bedrohte Papageien setzt sich aus Papageienexperten (Biologen, Tierärzte und anderen) zusammen, die sich für den Schutz der Papageien im Freiland einsetzen. Formal gliedert er sich in eine Arbeitsgruppe, aus deren Kreis eine Entscheidungsgruppe sowie Projektbetreuer gewählt werden.

Der Arbeitsgruppe gehören zur Zeit folgende Personen an:

Thomas Arndt
Andreas Bigge
Armin Brockner
Dr. Marcellus Bürkle
Detlev Franz
Dr. Rainer Niemann
Dr. Matthias Reinschmidt
Marion Wiegel
René Wüst

Der Fonds unterstützt eigene und fremde Papageienschutzprojekte. Über die Unterstützung beschließt die Entscheidungsgruppe, die laufende Kontrolle liegt bei den Projektbetreuern.

Der Arbeitskreisleiter ist Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


Wenn Sie speziell die Artenschutzarbeit des FbP unterstützen möchten, freuen wir uns über Spenden an die folgende Bankverbindung:

Fonds für bedrohte Papageien
Konto-Nr.: 88 945 006
Volksbank im Unterland
BLZ: 620 632 63
BIC: GENODES1VLS
IBAN: DE95 620 632 63 00 88 945 006

Ansprechpartner
René Wüst
Faberstraße 4
D-70188 Stuttgart
Tel.: 0049 7152 26032
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!